Diese Dokumentation zeigt, wie KI-Trading-Signale für DAX, S&P 500, Dow Jones und NASDAQ 100 berechnet, per E-Mail angekündigt und mit einem passenden Handelsinstrument umgesetzt werden können.
Aktienindizes bündeln die Bewegungen vieler Unternehmen. DAX und US-Indizes können unterschiedlich auf Wirtschaftsdaten, Notenbankentscheidungen, Handelszeiten und die Entwicklung wichtiger Sektoren reagieren.
Die KI verarbeitet täglich OHLCV-Marktdaten: Eröffnungskurs (Open), Tageshoch (High), Tagestief (Low), Schlusskurs (Close) und Volumen (Volume). Aus diesen Daten werden technische Kennzahlen berechnet und in einem Modell des maschinellen Lernens ausgewertet.
Zum beschriebenen 5-Indikatoren-System gehören:
Die Kombination der Merkmale wird auf historische Marktbewegungen angewandt. Daraus ermittelt das Modell eine mögliche Tagesrichtung. Kein einzelner Indikator ist allein ein Kaufsignal oder Verkaufssignal.
Walk-Forward: In der beschriebenen historischen Berechnung werden für jeden Tag nur Informationen verwendet, die bis zu diesem Tag verfügbar waren. Das soll einen unzulässigen Blick in die Zukunft (Look-Ahead-Bias) verhindern.
No Repaint: Bereits veröffentlichte und gespeicherte Signale werden nachträglich nicht verändert. Eine spätere neue Tagesanalyse kann eine andere Richtung liefern, ersetzt aber nicht rückwirkend das frühere Signal.
Beides verbessert die Nachvollziehbarkeit, garantiert jedoch weder die Genauigkeit künftiger Signale noch einen Gewinn.
Die eigentlichen Signale werden per E-Mail und Telegram übermittelt. Ein neues Signal kann einen Einstiegskurs enthalten, den Sie mit dem aktuellen Kurs Ihres handelbaren Instruments vergleichen. Ein tägliches Update wird auch dann versendet, wenn kein neues Signal entsteht.
Die folgenden Regeln beziehen sich auf den im erhaltenen BUY- oder SELL-Signal genannten Einstiegskurs – nicht darauf, dass der Markt immer zum Zeitpunkt des E-Mail-Empfangs handelbar wäre.
Beispiel DAX: Eine BUY-E-Mail nennt ein Index-Einstiegsniveau von 20.000 Punkten. Der zugrunde gelegte Index steht aktuell bei 19.950 Punkten. Eine Buy-Stop-Order bei 20.000 ist nur dann sinnvoll, wenn Ihr gewähltes Handelsinstrument dieselbe Preisbasis abbildet; bei einem CFD oder Future kann eine Umrechnung beziehungsweise ein Abgleich nötig sein.
SELL-Beispiel S&P 500: Der genannte Einstieg liegt bei 6.100 Punkten, der Referenzindex aktuell bei 6.150 Punkten. Eine Sell-Stop-Order bei 6.100 setzt eine passende Kursbasis des gehandelten Produkts voraus.
Wichtig: Eine Stop-Entry-Order wird bei Erreichen des Triggerkurses aktiviert; der tatsächliche Ausführungskurs kann durch Spread, Kurslücken und Slippage abweichen. Legen Sie auch fest, wann eine nicht ausgelöste Pending Order wieder gelöscht wird, etwa beim nächsten gegensätzlichen Signal oder nach Ihrer eigenen Ablaufregel.
Wie Sie ein neues Signal umsetzen, hängt von Ihrer gewählten Strategie ab:
Beispiel: Sie sind durch das letzte Signal short und erhalten nun ein neues BUY-Signal. In einer Long/Short-Strategie wird die Short-Position geschlossen und ein möglicher Long-Einstieg anhand des neuen BUY-Signals geplant. In einer Short-only-Strategie wird lediglich die Short-Position geschlossen.
Der Signalservice nennt laut FAQ keinen individuell berechneten Stop-Loss oder Take-Profit. Diese Werte hängen von Instrument, Kontogröße, Volatilität und Risikotoleranz ab.
Beispiel für das Risikobudget: Bei 10.000 € Kontostand und 1 % geplantem Risiko beträgt das nominelle Risikobudget 100 € pro Trade. Die passende Stückzahl/Lotzahl ergibt sich aus Stop-Abstand und dem tatsächlichen Geldwert je Kurs- oder Pip-Bewegung des konkreten Handelsinstruments. Gebühren, Slippage und Kurslücken können den realen Verlust erhöhen.
Die Signale werden aus Tagesdaten abgeleitet, nicht als Intraday-Scalping-System. Eine Signalrichtung kann einige Tage bis mehrere Wochen bestehen bleiben. Tägliche Nachrichten bedeuten deshalb nicht täglich neue Trades.
Prognose Rate und Trade WinRate sind nicht dasselbe. Historische Kennzahlen hängen von Zeitraum, Methode, Gebühren und Risikomodell ab. Sie sind keine Garantie für künftige Ergebnisse.
Nein. Es gibt tägliche E-Mail- und Telegram-Updates, aber ein neues BUY- oder SELL-Signal entsteht nur bei entsprechender Marktkonstellation. Die Übersicht enthält auch einen Rückblick auf die vergangenen 90 Tage.
Prüfen Sie den Spam-Ordner und fügen Sie den Signalabsender zu den vertrauenswürdigen Absendern hinzu. Bei dauerhaften Problemen kontaktieren Sie den E-Mail-Support.
Nein, den Indexstand selbst handeln Sie nicht. Sie nutzen ein konkretes Produkt wie Future, CFD oder ETF. Dessen Preis, Laufzeit und Risiko können vom Referenzindex abweichen.
Nein. Der gebuchte Zeitraum wird einmalig bezahlt. Nach Ablauf endet der Signalversand; eine erneute Buchung ist freiwillig.
Risikohinweis: Index-CFDs und Futures können gehebelt sein; zusätzliche Risiken entstehen durch Kurslücken, hohe Volatilität und gleichgerichtete Bewegungen mehrerer Indizes. Die KI-Signale sind allgemeine Marktinformationen, keine persönliche Anlageberatung oder Gewinngarantie. Handeln Sie nur mit einem vorher festgelegten Risikobudget.