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Market-Trader.de · MetaTrader 4 · Version 5.15

EA-Outbreaker - Open Range Breakout

Eine bekannte Trading-Idee, automatisch umgesetzt: Der Outbreaker erfasst eine Handelsspanne und bereitet Einstiege für einen Ausbruch nach oben oder unten vor. Sie bestimmen Zeitfenster und Risiko – der EA übernimmt die Orderverwaltung.

1. Eine bekannte Strategie: den Ausbruch handeln

Der Range-Breakout gehört zu den etablierten Ansätzen im kurzfristigen Trading. Besonders bekannt sind der Opening Range Breakout zur Markteröffnung und der London-Breakout. Die Grundidee: Zunächst bildet der Markt eine Handelsspanne. Verlässt der Kurs diese Spanne, wird auf eine Fortsetzung der Bewegung gesetzt.

Der Outbreaker setzt diese Idee nach Ihren Einstellungen um. Er misst Hoch und Tief eines Zeitfensters und bereitet passende Kauf- und Verkaufsaufträge vor. Eine verbreitete Strategie ist dabei kein Gewinnversprechen: Auch Fehlausbrüche gehören zum Handel.

  1. Range erfassen: Der EA bestimmt das höchste Hoch und tiefste Tief im gewählten Zeitraum.
  2. Ausbruch vorbereiten: Ein Buy Stop wartet an der oberen, ein Sell Stop an der unteren Grenze. Filter können die erlaubten Richtungen einschränken.
  3. Bewegung handeln: Wird eine Grenze erreicht, kann der zugehörige Auftrag ausgelöst werden. Standardmäßig versucht der EA anschließend, den Gegenauftrag zu löschen.
  4. Position verwalten: Stop Loss, Gewinnziel und optionale Schutzfunktionen begleiten den Trade.

Die Range wird im Chart sichtbar eingezeichnet. So können Sie nachvollziehen, wo die geplanten Einstiege und Zielbereiche liegen.

2. In wenigen Schritten startklar

  1. Installieren: Die EA-Datei in MQL4/Experts im MT4-Datenordner ablegen und den Navigator aktualisieren.
  2. Chart wählen: Das gewünschte Broker-Symbol öffnen und den EA auf den Chart ziehen. Für die Range benötigt er verfügbare M1-Kursdaten.
  3. Handel freigeben: AutoTrading und Live-Handel erlauben. Unter Extras → Optionen → Expert Advisors WebRequest für https://market-trader.de freigeben. Eine gültige Kontolizenz ist erforderlich.
  4. Einstellungen prüfen: Brokerzeit, Range-Zeitraum, Lotgröße beziehungsweise Risikomodus und Stop-Einstellungen passend zu Ihrem Konto wählen.
  5. Auf Demo beginnen: Den Ablauf mit Ihrem Broker testen. MT4 muss für die laufende Verwaltung eingeschaltet und verbunden bleiben; auch ein VPS ist möglich.
Für den Anfang: Der EA startet mit festen 0,10 Lot je Auftrag. Diesen Wert an Ihr Konto anpassen. Wenn Sie auf Prozentrisiko wechseln, bedeutet der voreingestellte RiskValue von 3 tatsächlich 3 % des Kontostands – den Wert vor dem Wechsel unbedingt prüfen.

3. Einstellungen nach Bedarf

Für den Einstieg sind Zeitfenster, Positionsgröße und Stop Loss am wichtigsten. Weitere Funktionen können Sie später ergänzen. Öffnen Sie einfach die passende Gruppe. Die Feldnamen und Standardwerte entsprechen Version 5.15; true bedeutet ein, false bedeutet aus.

Allgemein, Risiko und Orderverwaltung
EingabefeldStandardBedeutung
UniqueIDORB SessionKennung dieser EA-Instanz für Chartobjekte, Orderzuordnung und gespeicherten Session-Status. Kurz und eindeutig wählen, möglichst mit Buchstaben, Zahlen, Bindestrich oder Unterstrich.
OrderCommentEA-ORBBasis des Orderkommentars. Der EA kürzt ihn und ergänzt eine aus der UniqueID erzeugte Kennung.
RiskMethodRisk_Fixed_LotRisk_Fixed_Lot: feste Lots je Auftrag. Risk_Percent: prozentuales Risiko vom Kontostand (Balance). Risk_Money: Risikobetrag in Kontowährung. Die variablen Modi berechnen das Volumen aus dem geplanten SL-Abstand und den Broker-Symboldaten.
RiskValue3Im Prozentmodus bedeutet 3 tatsächlich 3 % der Balance; im Geldmodus 3 Einheiten der Kontowährung. Im festen Lotmodus ohne Wirkung auf die Lotberechnung. Nur positive Ganzzahlen, somit z. B. 1 %, aber keine 0,5 % über dieses Feld.
FixedLot0.10Gewünschte Lots pro Auftrag im festen Lotmodus. Marginbegrenzung, Broker-Maximum und Lotschritt können das tatsächliche Volumen verringern. Muss auch bei anderen Risikomodi größer als 0 sein.
MagicNumber110010Numerische Orderkennung. Unterschiedliche Werte erleichtern die Trennung mehrerer Instanzen.
SlippagePoints20An den Broker übergebene Slippage-Toleranz bei entsprechenden Eröffnungs- und Schließaufträgen, in Points. Kein garantierter Schutz gegen Kurslücken oder ungünstige Stop-Ausführungen.
CRV_BOXCRV_1_to_1Range-Multiplikator für die Gewinnbox bei TP_Points=0. 1_to_1 = eine Range-Breite, 1_to_2 = zwei, 1_to_3 = drei, 1_to_4 = vier. 2_to_1 = eine halbe, 3_to_1 = ein Drittel, 4_to_1 = eine Viertel-Range. Das tatsächliche Chance-Risiko-Verhältnis hängt auch vom Stop ab.
TP_Points00: Ziel aus der Range und CRV_BOX. Größer als 0: fester TP-Abstand vom geplanten Einstieg in Points; übersteuert die CRV-Berechnung. Die gezeichnete Box wird dann um diesen Abstand außerhalb der Range erweitert.
StoplossModeInputSL_Range_HighLowSL_Range_HighLow: Kauf-SL am Range-Tief, Verkauf-SL am Range-Hoch. SL_ProfitBox_HighLow: SL an der gegenüberliegenden äußeren Gewinnbox-Grenze, also weiter entfernt. SL_Range_Mid: SL an der Range-Mitte. Wirkt nur bei StoplossPoints=0.
StoplossPoints00: gewählter Stoploss-Modus. Größer als 0: fester SL-Abstand vom geplanten Einstieg; übersteuert den Modus. 0 schaltet den SL nicht aus.
BreakevenEnabledfalseAktiviert das automatische Nachziehen des SL auf den Einstiegskurs, sobald die Gewinnschwelle erreicht ist und die Broker-Abstände es erlauben.
BreakevenPoints1000Gewinnschwelle in Points für Breakeven. Provision und Swap werden beim neuen SL nicht berücksichtigt; Einstiegskurs bedeutet daher nicht zwingend Netto-Null.
TrailingMethodTrailing_OffTrailing_Off: aus. Trailing_With_TP: SL nachziehen, TP behalten. Trailing_Without_TP: TP erst bei einer erfolgreichen Trailing-SL-Änderung entfernen. Bis dahin bleibt der anfängliche TP aktiv.
TrailingStartPoints1000Gewinn in Points, ab dem der Trailing Stop arbeitet.
TrailingDistancePoints500Abstand des nachgezogenen SL zum aktuellen Bid bei Käufen bzw. Ask bei Verkäufen. Broker-Mindestabstände können ihn vergrößern. Muss größer als 0 sein.
PartialClosePercent00: aus. 1–100: Gewinnschwelle als Prozent der Range-Breite. Dies ist nicht der zu schließende Positionsanteil. Beispiel: 50 löst bei einer Gewinnstrecke von einer halben Range die Teilschließung aus.
PartialCloseDivider2Zu schließendes Volumen = Positionslots ÷ Teiler. Zulässig: 2 bis 5; entspricht vor Rundung 50 %, 33,3 %, 25 % oder 20 %. Teil- und Restvolumen müssen die Broker-Lotgrenzen erfüllen.
FallbackMarketOrderfalseErlaubt einen sofortigen Markteinstieg, wenn der vorgesehene Stop-Auftrag wegen der aktuellen Kursnähe bzw. eines bereits überschrittenen Einstiegs nicht platzierbar ist. Kein Ersatz für jeden Orderfehler. Die geplanten SL-/TP-Distanzen werden auf den Markteinstieg übertragen.
AllowTwoActiveOrdersfalsefalse: Gegen-Pending bei offener Position löschen und neue Platzierung bei bestehender Position blockieren. true: Gegen-Pending behalten und beide Richtungen zulassen. Dies ist keine allgemeine Obergrenze von exakt zwei Aufträgen, insbesondere bei manueller Nachplatzierung.
Filter und Einstiegspuffer
EingabefeldStandardBedeutung
UseTrendMAfalseAktiviert den MA-Richtungsfilter. Der Schlusskurs der Referenzkerze wird mit ihrem gleitenden Durchschnitt verglichen: Kurs ≥ MA erlaubt Kauf, Kurs ≤ MA erlaubt Verkauf. Bei Gleichheit können beide Richtungen erlaubt sein.
MAPeriod40Anzahl der Perioden für den gleitenden Durchschnitt; größer als 0.
MAMethodMODE_EMABerechnungsmethode: SMA (einfach), EMA (exponentiell), SMMA (geglättet) oder LWMA (linear gewichtet).
MATimeframePERIOD_H1Zeitrahmen für MA und Referenzschlusskurs. H1 steht für Stundenkerzen.
MAShift0Verschiebung der MA-Linie in Perioden; getrennt von der Auswahl der Referenzkerze.
MAPricePRICE_CLOSEPreisgrundlage des MA: Close, Open, High, Low, Median (H+L)/2, Typical (H+L+C)/3 oder Weighted (H+L+2C)/4. Der Vergleichskurs bleibt der Schlusskurs.
MAReferenceShift0Index der ausgewerteten Kerze. 0 = laufende, noch veränderliche Kerze; 1 = zuletzt abgeschlossene Kerze; höhere Werte greifen weiter zurück.
SpreadControlfalsePrüft den aktuellen Spread bei der Auftragserstellung. Bereits gesetzte Pendings werden bei späterem Spreadanstieg dadurch nicht entfernt.
MaxSpread1.0Maximaler Spread in Points. Bei aktivem Filter muss der Wert positiv sein. 1,0 Point entspricht bei fünfstelligem EURUSD nur 0,1 Pip.
RangeControlfalseBlockiert neue Aufträge, wenn die Range breiter als MaxRangePoints ist.
MaxRangePoints80Maximale Range-Breite in Points; nur mit RangeControl aktiv. Kein Mindest-Range-Filter.
PendingBufferPoints0.0Nicht negativer Abstand außerhalb der Range für den Buy Stop bzw. Sell Stop. Bei Range-basiertem TP bleibt dessen Ziel an der Box-Grenze; ein größerer Puffer verringert somit die geplante Gewinnstrecke.
Session-Zeiten und Handelstage
EingabefeldStandardBedeutung
RangeStart09:01Start der Range in Brokerzeit. Format HH:MM, Beginn bei Sekunde 00.
RangeEnd09:59Endminute der Range einschließlich Sekunde 59. Die M1-Kerze dieser Minute gehört dazu.
SendPendingAt09:59:45Beginn der automatischen Platzierung in Brokerzeit, zwingend HH:MM:SS. Der EA versucht die Platzierung innerhalb eines 60-Sekunden-Fensters. Nach dessen Ablauf erfolgt keine automatische Nachholung.
DeletePendingAtTimetrueAktiviert das zeitgesteuerte Löschen der zugeordneten Buy-/Sell-Stop-Aufträge. Ab dem Löschzeitpunkt ist auch die automatische Neuplatzierung gesperrt.
PendingDeleteTime13:00Löschzeit in Brokerzeit, Format HH:MM. Offene Marktpositionen bleiben davon unberührt.
CloseOpenOrdersAtTimetrueAktiviert das zeitgesteuerte Schließen zugeordneter Marktpositionen. Pending-Aufträge werden damit nicht automatisch gelöscht.
OpenOrderCloseTime22:50Schließzeit in Brokerzeit, Format HH:MM. Nur bei handelbarem Markt und erfolgreicher Broker-Ausführung umsetzbar.
TradeMondaytrueNeue Aufträge für Sessions mit Start am Montag erlauben.
TradeTuesdaytrueNeue Aufträge für Sessions mit Start am Dienstag erlauben.
TradeWednesdaytrueNeue Aufträge für Sessions mit Start am Mittwoch erlauben.
TradeThursdaytrueNeue Aufträge für Sessions mit Start am Donnerstag erlauben.
TradeFridaytrueNeue Aufträge für Sessions mit Start am Freitag erlauben. Es gibt keine Freigabefelder für Samstag oder Sonntag.
Chartdarstellung
EingabefeldStandardBedeutung
ShowButtonstrueBedienknöpfe einblenden. Im Strategietester werden diese nicht erstellt.
ButtonFontSize9Schriftgröße der Bedienknöpfe.
ButtonTextColorclrBlackLegt die Schriftfarbe aller vier Schaltflächen im Chart fest.
ShowChartTexttrueStatus- und Informationsanzeige im Chart einschalten.
TextFontSize8Basisgröße für den Charttext; die rechte Informationsanzeige verwendet diesen Wert plus 2.
TextColorclrBlackNormale Schriftfarbe der Informationsanzeige. Bestimmte Warnzustände erscheinen rot.
RangeColorclrPowderBlueFarbe der Range-Box im Messzeitraum.
RangeExtBoxColorclrPowderBlueFarbe des nach rechts fortgesetzten Range-Bandes.
ProfitBoxColorclrSkyBlueFarbe der Zielbox außerhalb der Range.
ShowFrametrueRahmen und Trennlinien einblenden.
FrameWidth1Linienstärke; wird intern auf 1 bis 5 begrenzt.
RangeBorderColorclrRedFarbe der Range-Rahmenlinien einschließlich fortgesetzter Grenzen.
ProfitBorderColorclrSkyBlueFarbe des Zielbox-Rahmens.
SplitLineColorclrGoldFarbe der senkrechten Trennlinie am Range-Ende.
Zusätzliche Einstellungen und Gruppenüberschriften
EingabefeldStandardBedeutung
MaxMarginPercent5.0Begrenzt die bei einer Lotberechnung verwendete Margin auf einen Prozentsatz der aktuell freien Margin. 5.0 bedeutet 5 %, 10.0 bedeutet 10 %, 100 bedeutet 100 %. 0 deaktiviert diese zusätzliche Begrenzung. Gilt auch im festen Lotmodus und ist keine Stop-Loss-Risikogrenze. Keine gemeinsame Margin-Obergrenze für alle Pendings.
DebugModefalseAktiviert zusätzliche Protokollausgaben über die interne Log-Funktion.
WriteLogfalseAktiviert dieselben Log-Ausgaben; es genügt, wenn einer der beiden Schalter aktiv ist. Ausgabe über MT4/Experts, keine separate Exportdatei. Einige Meldungen werden unabhängig davon ausgegeben.
FilterHeader---- Filters ----Optische Gruppenüberschrift; keine Handelsfunktion.
TimeHeader---- Session Time ----Optische Gruppenüberschrift; keine Handelsfunktion.
DaysHeader---- Weekday Filter ----Optische Gruppenüberschrift; keine Handelsfunktion.
ChartHeader---- Chart UI ----Optische Gruppenüberschrift; keine Handelsfunktion.
ExtraHeader---- Extra ----Optische Gruppenüberschrift; keine Handelsfunktion.

Points sind Broker-Punkte. Sie sind nicht automatisch Pips oder volle Indexpunkte. Prüfen Sie die Kursdarstellung Ihres Symbols, bevor Sie Stop-, Spread- oder Trailing-Abstände einstellen.

Bei Geld- und Prozentrisiko wird das Budget auf die vom Richtungsfilter erlaubten Seiten verteilt. Sind beide erlaubt, erhält jede die Hälfte. Feste Lots gelten je Auftrag. Broker-Abstände, Gebühren und Ausführung können das tatsächliche Risiko verändern.

4. Handelszeiten und Session-Ideen

Der Outbreaker kann für unterschiedliche Handelsphasen eingerichtet werden: für eine Eröffnungsrange, eine asiatische Handelsspanne oder einen London-Breakout. Die folgenden Beispiele zeigen mögliche Einstellungen zum Testen; sie sind keine optimierten Presets.

Voreinstellung des EAs

Brokerzeit: Range 09:01–09:59 · Aufträge ab 09:59:45 · offene Pending-Aufträge ab 13:00 löschen · offene Positionen ab 22:50 schließen. Die beiden Zeitfunktionen sind standardmäßig eingeschaltet.

Die Endminute gehört vollständig zur Range. In der Voreinstellung werden die Aufträge deshalb bereits vor Abschluss der letzten Range-Minute platziert. Spätere Änderungen der Range passen bereits gesetzte Aufträge nicht automatisch an.

Asia-Session und London-Breakout

Für die Asia-Eröffnung kann die erste halbe Stunde ab 09:00 Uhr Tokio-Ortszeit erfasst werden. Beim London-Breakout lässt sich dagegen die vorangegangene Handelsspanne nutzen, um einen Ausbruch zum Beginn der Londoner Handelsphase vorzubereiten.

Idee / mögliche SymboleBezugszeitRangeStartRangeEndSendPendingAtPendingDeleteTimeOpenOrderCloseTime
Asia-Eröffnung · USDJPY, EURJPYTokio-Ortszeit09:0009:2909:30:0012:0015:00
London-Breakout · GBPUSD, EURUSDLondon-Ortszeit00:0007:5908:00:0011:0016:30
Vor dem Eintragen umrechnen: Die beiden Beispiele verwenden Tokio- bzw. London-Ortszeit. Der EA benötigt für alle fünf Felder Ihre Brokerzeit. London wechselt zwischen Winter- und Sommerzeit, Tokio nicht. Den passenden Zeitunterschied für den Handelstag beim Broker prüfen.

Das London-Fenster ist eine beispielhafte Vorbereitungsrange, nicht die gesamte offizielle Asia-Session. Als Orientierung für die üblichen Forex-Handelsphasen dient IG: Forex-Handelszeiten.

Weitere Beispiele für verschiedene Märkte

Die folgende Tabelle verwendet deutsche Ortszeit (Europe/Berlin). Auch diese Zeiten vor der Eingabe in Brokerzeit umrechnen.

Asset / TestideeRangeStartRangeEndSendPendingAtPendingDeleteTimeOpenOrderCloseTime
DAX / GER40 / DE40
30 Minuten ab 09:00 Uhr
09:0009:2909:30:0012:0017:20
EURUSD
Europäisches Morgenfenster
08:0008:5909:00:0012:0017:00
GBPUSD
Alternative spätere Morgen-Range
09:0009:2909:30:0012:0017:00
US100 / NAS100
30 Minuten ab regulärem US-Kassastart*
15:3015:5916:00:0018:0021:50
US500 / SPX500
15 Minuten ab regulärem US-Kassastart*
15:3015:4415:45:0018:0021:50
US30 / Dow-CFD
30 Minuten ab regulärem US-Kassastart*
15:3015:5916:00:0018:0021:50
XAUUSD / Gold
Frei gewähltes US-Nachmittagsfenster*
15:3015:5916:00:0018:0021:30
USDJPY
Festes Nachtfenster in deutscher Ortszeit
01:0001:5902:00:0005:0008:00

*US-bezogene Zeiten: Während der Übergangswochen mit unterschiedlichen Sommerzeit-Terminen in Europa und den USA die US-bezogenen Tabellenzeiten um eine Stunde vorziehen, wenn das Fenster an New York gekoppelt bleiben soll. Das Goldfenster ist frei gewählt und keine offizielle Gold-Markteröffnung.

Die ursprünglichen Börsenreferenzen sind Xetra und NYSE. Die tatsächliche Handelbarkeit des Symbols bestimmt Ihr Broker. Die Forex-Fenster sind frei gewählte Testzeiträume. Lösch- und Schließzeiten wirken nur bei eingeschalteten Zeitfunktionen.

5. Den EA im Chart bedienen

Im Chart sehen Sie die Range, Zielbereiche und den Status Ihrer EA-Orders. Die Schaltflächen ermöglichen zusätzliche manuelle Aktionen.

ButtonFunktion
Close all open EA-OrdersSchließung der zugeordneten Positionen und Löschung ihrer Pending-Aufträge anfordern.
Set EA-Order to BreakevenStop auf den Einstieg versetzen, soweit Kurs und Broker dies zulassen. Gebühren können das Nettoergebnis beeinflussen.
Set two new Pending-OrderNeue Pending-Aufträge manuell anfordern. Je nach Filtern können null, ein oder zwei Aufträge entstehen.
Check New EA-VersionPrüfen, ob eine neuere Version veröffentlicht wurde.

Manuell nach der Lösch- oder Schließzeit angelegte Orders müssen gegebenenfalls manuell verwaltet werden. Die bereits erledigte Zeitaktion wird dadurch nicht neu gestartet.

6. Häufige Fragen

Muss ich alle Einstellungen ändern?

Nein. Beginnen Sie mit Zeitfenster, Lotgröße beziehungsweise Risikomodus und Stop-Einstellungen. Filter, Breakeven, Trailing und Teilschließungen können Sie nach Bedarf ergänzen.

Handelt der EA bei jeder Range?

Ein Einstieg entsteht erst, wenn die Bedingungen passen und ein Auftrag ausgelöst wird. Filter, Kurslage oder Brokerbedingungen können einen Trade verhindern. Automatische Platzierungsversuche erfolgen nur innerhalb von 60 Sekunden ab SendPendingAt.

Was passiert mit dem Gegenauftrag?

Standardmäßig versucht der EA, ihn nach Eröffnung einer Position zu löschen. In schnellen Märkten oder bei einer fehlgeschlagenen Löschung können dennoch beide Richtungen ausgelöst werden.

Warum verwendet der EA weniger Lots als eingestellt?

Die Marginbegrenzung und die Broker-Lotvorgaben können das Volumen verringern. Liegt das Ergebnis unter dem Mindestlot, wird kein Auftrag gesendet.

Was bedeutet Teilschließung?

Ein Teil der Position wird nach einer festgelegten Gewinnstrecke geschlossen. PartialClosePercent bestimmt diese Strecke als Anteil der Range; PartialCloseDivider bestimmt, wie viel Volumen geschlossen wird.

Kann ich mehrere Sessions handeln?

Ja. Verwenden Sie separate Charts und unterschiedliche UniqueIDs und MagicNumbers. Ändern Sie die Kennungen nicht, solange zugehörige Orders offen sind.

Muss MetaTrader geöffnet bleiben?

Ja, für die laufende Verwaltung, das Löschen von Gegenaufträgen und Zeitaktionen. Ein VPS kann den dauerhaften Betrieb ermöglichen. SL und TP, die bereits beim Broker hinterlegt sind, können auch unabhängig vom EA ausgeführt werden.

EA-Outbreaker · MetaTrader 4 · Version 5.15 · Stand: 23. Oktober 2026

Risikohinweis: Gehebelter Handel kann erhebliche Verluste verursachen. Die Bekanntheit einer Strategie garantiert keine Gewinne. Testen Sie Einstellungen und Zeitfenster zunächst auf einem Demokonto.

Zur Lizenzprüfung werden Kontonummer, Kontotyp, Kontoname und Broker-Server an Market-Trader.de übermittelt.

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