Diese Dokumentation erklärt die KI-Trading-Signale für vier Devisenpaare, die Bedeutung der per E-Mail und Telegram versendeten BUY-/SELL-Signale sowie die mögliche Umsetzung mit Ihrem Broker. Die Signale dienen als Entscheidungshilfe; sie führen keine Trades automatisch aus.
Im Forex-Markt können Wechselkurse auf Zinsentscheidungen, Wirtschaftsdaten und unterschiedliche Handelssitzungen reagieren. Die Tagesanalyse reduziert die Abhängigkeit von kurzfristigem Kursrauschen, beseitigt Marktrisiken aber nicht.
Die KI verarbeitet täglich OHLCV-Marktdaten: Eröffnungskurs (Open), Tageshoch (High), Tagestief (Low), Schlusskurs (Close) und Volumen (Volume). Aus diesen Daten werden technische Kennzahlen berechnet und in einem Modell des maschinellen Lernens ausgewertet.
Zum beschriebenen 5-Indikatoren-System gehören:
Die Kombination der Merkmale wird auf historische Marktbewegungen angewandt. Daraus ermittelt das Modell eine mögliche Tagesrichtung. Kein einzelner Indikator ist allein ein Kaufsignal oder Verkaufssignal.
Walk-Forward: In der beschriebenen historischen Berechnung werden für jeden Tag nur Informationen verwendet, die bis zu diesem Tag verfügbar waren. Das soll einen unzulässigen Blick in die Zukunft (Look-Ahead-Bias) verhindern.
No Repaint: Bereits veröffentlichte und gespeicherte Signale werden nachträglich nicht verändert. Eine spätere neue Tagesanalyse kann eine andere Richtung liefern, ersetzt aber nicht rückwirkend das frühere Signal.
Beides verbessert die Nachvollziehbarkeit, garantiert jedoch weder die Genauigkeit künftiger Signale noch einen Gewinn.
Die eigentlichen Signale werden per E-Mail und Telegram übermittelt. Ein neues Signal kann einen Einstiegskurs enthalten, den Sie mit dem aktuellen Kurs Ihres handelbaren Instruments vergleichen. Ein tägliches Update wird auch dann versendet, wenn kein neues Signal entsteht.
Die folgenden Regeln beziehen sich auf den im erhaltenen BUY- oder SELL-Signal genannten Einstiegskurs – nicht darauf, dass der Markt immer zum Zeitpunkt des E-Mail-Empfangs handelbar wäre.
Beispiel EURUSD: Eine BUY-E-Mail nennt den Einstieg 1,0850. Notiert EURUSD beim Lesen bei 1,0835, liegt das geplante Kaufniveau über dem aktuellen Kurs. Eine Buy-Stop-Order bei 1,0850 kann den Einstieg bei Erreichen des Niveaus auslösen. Eine Ausführung exakt zu 1,0850 ist nicht garantiert.
SELL-Beispiel USDCAD: Die E-Mail nennt 1,3800 als Einstieg, der aktuelle Kurs beträgt 1,3830. Eine Sell-Stop-Order bei 1,3800 kann bei Unterschreiten des Einstiegsniveaus ausgelöst werden.
Wichtig: Eine Stop-Entry-Order wird bei Erreichen des Triggerkurses aktiviert; der tatsächliche Ausführungskurs kann durch Spread, Kurslücken und Slippage abweichen. Legen Sie auch fest, wann eine nicht ausgelöste Pending Order wieder gelöscht wird, etwa beim nächsten gegensätzlichen Signal oder nach Ihrer eigenen Ablaufregel.
Wie Sie ein neues Signal umsetzen, hängt von Ihrer gewählten Strategie ab:
Beispiel: Sie sind durch das letzte Signal short und erhalten nun ein neues BUY-Signal. In einer Long/Short-Strategie wird die Short-Position geschlossen und ein möglicher Long-Einstieg anhand des neuen BUY-Signals geplant. In einer Short-only-Strategie wird lediglich die Short-Position geschlossen.
Der Signalservice nennt laut FAQ keinen individuell berechneten Stop-Loss oder Take-Profit. Diese Werte hängen von Instrument, Kontogröße, Volatilität und Risikotoleranz ab.
Beispiel für das Risikobudget: Bei 10.000 € Kontostand und 1 % geplantem Risiko beträgt das nominelle Risikobudget 100 € pro Trade. Die passende Stückzahl/Lotzahl ergibt sich aus Stop-Abstand und dem tatsächlichen Geldwert je Kurs- oder Pip-Bewegung des konkreten Handelsinstruments. Gebühren, Slippage und Kurslücken können den realen Verlust erhöhen.
Die Signale werden aus Tagesdaten abgeleitet, nicht als Intraday-Scalping-System. Eine Signalrichtung kann einige Tage bis mehrere Wochen bestehen bleiben. Tägliche Nachrichten bedeuten deshalb nicht täglich neue Trades.
Prognose Rate und Trade WinRate sind nicht dasselbe. Historische Kennzahlen hängen von Zeitraum, Methode, Gebühren und Risikomodell ab. Sie sind keine Garantie für künftige Ergebnisse.
Nein. Es gibt tägliche E-Mail- und Telegram-Updates, aber ein neues BUY- oder SELL-Signal entsteht nur bei entsprechender Marktkonstellation. Die Übersicht enthält auch einen Rückblick auf die vergangenen 90 Tage.
Prüfen Sie den Spam-Ordner und fügen Sie den Signalabsender zu den vertrauenswürdigen Absendern hinzu. Bei dauerhaften Problemen kontaktieren Sie den E-Mail-Support.
Nein. Sie können die Signale für einzelne Paare auswählen und nach Ihrem eigenen Risikomanagement handeln. Beachten Sie, dass US-Dollar-Paare teilweise gleichzeitig von denselben Nachrichten betroffen sein können.
Nein. Der gebuchte Zeitraum wird einmalig bezahlt. Nach Ablauf endet der Signalversand; eine erneute Buchung ist freiwillig.
Risikohinweis: Im Forex-Handel können Hebelwirkung, Kurslücken und schnelle Nachrichtenbewegungen zu Verlusten führen; Stop-Orders garantieren keinen festen Ausführungskurs. Die KI-Signale sind allgemeine Marktinformationen, keine persönliche Anlageberatung oder Gewinngarantie. Handeln Sie nur mit einem vorher festgelegten Risikobudget.